Iran droht mit "Blitzschlägen"
Kurz notiert

Tel Aviv.(dpa) Nach ihrem Luftangriff auf den syrischen Golanhöhen sind Israels Streitkräfte in erhöhter Wachsamkeit. Iranischen und syrischen Angaben zufolge wurden bei dem Angriff am Sonntag ein iranischer General und mindestens sechs Kämpfer der Schiitenmiliz Hisbollah getötet. Der Iran droht Israel nun mit "verheerenden Blitzschlägen". Auch die Hisbollah will Vergeltung üben. Zum Schutz habe Israels Armee nahe der Grenze zum Libanon das mobile Raketenabwehrsystem "Eisenkuppel" aufgestellt, berichtete der israelische Rundfunk am Dienstag. Außerdem seien die Truppen verstärkt worden. Eine Armeesprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Auch den Angriff selbst haben die Streitkräfte weder bestätigt noch dementiert.

Gabriel-Veto gegen Subventionen

Berlin.(dpa) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat milliardenschweren Subventionen für Gas- und Kohlekraftwerke aus Sorge vor steigenden Strompreisen eine klare Absage erteilt. Das Interesse vieler Kraftwerksbetreiber bestehe darin, "existierende Überkapazitäten auf Kosten der Stromverbraucher zu konservieren", sagte er dem "Handelsblatt". Seit Monaten macht die Branche Druck für Extraprämien, damit sich fossile Kraftwerke weiter rechnen.

Ärzte: Impfstoffe für Arme zu teuer

Berlin.(epd) Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat steigende Impfstoff-Preise in Entwicklungsländern beklagt. "Ein Kind vollständig zu immunisieren kostet heute 68 Mal so viel wie im Jahr 2001," sagte ein Sprecher der Medikamentenkampagne der Organisation am Dienstag. "Ärzte ohne Grenzen" rief die Pharma-Firmen auf, Impfstoffe für die ärmeren Länder zu senken.

IS-Kämpfer feuern auf Kanadier

Ottawa/Tokio.(dpa) Erstmals seit Beginn der US-geführten Militärintervention im vergangenen Jahr hat es im Irak ein Gefecht westlicher Soldaten mit Kämpfern der Terrormiliz IS gegeben. Kanadische Spezialeinheiten seien von Kämpfern des Islamischen Staates (IS) mit Maschinengewehren und Granaten beschossen worden, als sie mit irakischen Soldaten die Front inspizierten, erklärte Brigadegeneral Michael Rouleau am Montag in Ottawa. Der IS hat unterdessen mit der Ermordung zweier japanischer Geiseln gedroht. In einem Internetvideo verlangt ein Kämpfer von der japanischen Regierung 200 Millionen Dollar Lösegeld.
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