IS-Milizen und Assad-Truppen ringen um Weltkulturerbe
Kampf um Palmyra

Akut bedroht: Die Ruinen der antiken Stadt Palmyra. Bild: dpa
Die antike Oasenstadt Palmyra im Zentrum Syriens ist schwer umkämpft. Bei erbitterten Gefechten zwischen Truppen des Machthabers Baschar al-Assad und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte vom Sonntag mindestens 47 Regierungssoldaten und 29 IS-Milizionäre. Am Nachmittag sei der IS von Regimetruppen wieder aus Palmyra zurückgedrängt worden.

Die IS-Milizen waren am Wochenende zunächst weiter auf das Zentrum von Palmyra vorgerückt. Sie gelangten damit in unmittelbare Nähe des berühmten Unesco-Weltkulturerbes. Mit dem IS-Vormarsch sehen Beobachter und Experten die gut erhaltene Tempelstätte aus dem ersten Jahrhundert nach Christus als extrem bedroht. Sie gilt als einer der bedeutendsten Komplexe antiker Bauten im Nahen Osten. Berichten zufolge war die Stätte bereits 2012 und 2013 bei Kämpfen beschädigt worden.
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