Jetzt offiziell: Briten wählen am 7. Mai
Kurz notiert

London. (dpa) Großbritannien ist endgültig im Wahlkampf. Queen Elizabeth II. empfing am Montag Premierminister David Cameron im Buckingham-Palast zu einer zehnminütigen Audienz. Cameron überbrachte der Monarchin offiziell die Botschaft, dass das Unterhaus aufgelöst ist und erst nach der Wahl am 7. Mai wieder zusammentreten werde. Ob Cameron als Premierminister ins Unterhaus zurückkehren wird, ist völlig ungewiss. Wahlforscher sprechen von der am schwierigsten vorhersagbaren Wahl seit Jahrzehnten.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Wahl in Nigeria

Abuja. (dpa) Bei der Präsidentenwahl in Nigeria liegt der muslimische Oppositionskandidat Muhammadu Buhari ersten Auszählungsergebnissen zufolge knapp in Führung. Der frühere Militärdiktator gewann fünf der bisher ausgezählten Bundesstaaten, der christliche Amtsinhaber Goodluck Jonathan nur vier, wie die staatliche Wahlkommission am Montag mitteilte. Es fehlten noch die Endergebnisse aus 29 weiteren Bundesstaaten, hieß es. Beobachter rechneten mit einem Kopf-an-Kopf Rennen. Sollte der 72 Jahre alte Ex-Diktator Buhari den 57 Jahre alten Jonathan ablösen, wäre es der erste Wahlsieg der Opposition seit der Rückkehr des westafrikanischen Landes zur Demokratie 1999.

Usbekistan: Wie zu Sowjetzeiten

Taschkent.(dpa) Mit einem Ergebnis wie zu Sowjetzeiten hat der autoritäre usbekische Staatschef Islam Karimow nach vorläufigen amtlichen Angaben die Präsidentenwahl gewonnen. Die Wahlleitung in dem islamisch geprägten Agrarland in Zentralasien sprach dem 77-Jährigen mehr als 90 Prozent der Stimmen zu. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kritisierte das Fehlen politischen Wettbewerbs bei der Abstimmung. Karimow ist seit 1989 in der Ex-Sowjetrepublik an der Macht und kann nun fünf weitere Jahre regieren.

Dutzende Tote in Flüchtlingslager

Sanaa.(dpa) Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf ein Flüchtlingslager im Bürgerkriegsland Jemen sind Dutzende Menschen getötet worden. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach von 40 Toten und etwa 200 Verletzten.
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