Kairo schränkt Freiheit ein

Die Presse- und Meinungsfreiheit in Ägypten wird im Kampf gegen Terroristen weiter eingeschränkt. Präsident Abdel Fattah al-Sisi setzte ein umstrittenes Anti-Terror-Gesetz in Kraft, wie die staatliche Zeitung "Al-Ahram" berichtete. Das Regelwerk sieht in dem bevölkerungsreichsten arabischen Land die Todesstrafe für schwere Anschläge vor, erlaubt monatelange Ausgangssperren und setzt Journalisten bei der Berichterstattung über terroristische Attacken strafrechtliche Grenzen. Menschenrechtsgruppen kritisieren vor allem eine "vage" Definition von Terrorismus. Die Bundesregierung sieht das neue Anti-Terror-Gesetz mit "großer Sorge".
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