Kameraden freuen sich über Rückkehr ins Stammlokal
Wieder bei Schindler

Ins Schindler-Wirtshaus ist Leben zurückgekehrt. Erna Schindler hat die Gaststätte wieder geöffnet. Die Vorsitzenden der drei Wirbenzer Vereine, Lothar Graf (Männergesangverein 1864), Fritz Tanner (Feuerwehr) und Gernot Hammon (Kriegerkameradschaft), freut das. Am Samstag hatte die Soldatenkameradschaft dort ihre Hauptversammlung Bild: hia
Als "kleine, feine Kameradschaft" würdigten Kreisvorsitzender Thomas Semba und Bürgermeister Manfred Porsch die Krieger- und Soldatenkameradschaft. Fein fanden die Kameraden auch, dass sie nach fünf Jahren zur Hauptversammlung in der wiedereröffneten Gaststätte Schindler zusammenkommen durften.

Erfolgreich habe der Verein den Fasching der Wirbenzer Vereine ausgerichtet, erinnerte Vorsitzender Gernot Hammon. Klaus und Markus Lindner, Gerald Baumann sowie Norbert Schröter haben das Johannisfeuer in Teufelhammer organisiert. Kurt Schröter erhielt zum 80. Geburtstag und für 60 Jahre Mitgliedschaft Nadel und Urkunde von General a.D. Jürgen Reichardt. Mit Georg Schimmel und Hans Unglaub musste der Verein zwei Mitglieder zu Garbe tragen. Feste wurden in Brand und Speichersdorf besucht. Hammon erinnerte besonders an den Volkstrauertag. Kassier Norbert Schindler berichtete von guten Finanzen. Revisor Lothar Graf lobte die Kassenführung.

Im neuen Jahr besuchen die Krieger den Fasching der Wirbenzer Verein (14. Februar), organisieren am 26. Juni das Johannisfeuer und gestalten am 15. November den Volkstrauertag. An 17. April beginnt um 19 Uhr die Kreisversammlung im Gasthaus Merkl in Waldeck, kündigte Semba an. Gernot Hammon wird wieder als Reservistenbetreuer kandidieren. Der Traum vom ewigen Frieden werde ein Traum bleiben, sagte Semba. Aber man könne arbeiten, damit es in der Welt besser zugehe. Dazu leiste die Bundeswehr ihren Beitrag.

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei es wichtig, an die Gefallenen und Vermissten zu gedenken, betonte Porsch. Die Kameradschaft sei nicht weltfremd, sondern trage zum geselligen Leben in Wirbenz bei. "Bleibt eueren Zielen treu", wünschte er sich. Lother Graf gab zu bedenken, dass die St.-Johannis-Kirche nach der Konfirmation geschlossen und erst wieder zu Weihnachten geöffnet werde. Ersatzweise ist angedacht, den Gottesdienst im Gemeindehaus zu feiern und das Totengedenken an den Fahnen zu halten.
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