Kampagne von Greenpeace gegen Kohle

Eine mit einer Angela-Merkel-Maske verkleidete Frau steht am Samstag in Berlin am Bundeskanzleramt vor zwei Schildern mit den Aufschriften "Klimaschutz" und "Kohlekraft". Die Proteste waren Teil eines globalen Aktionstages gegen Kohle und Atom. Die Bundeskanzlerin erwartet beim G7-Gipfel am kommenden Wochenende schwierige Gespräche zum Thema Klimaschutz. Bild: dpa
Eine Woche vor dem G7-Gipfel haben Greenpeace-Aktivisten in 61 deutschen Städten für mehr Klimaschutz und einen Ausstieg aus der Kohleverstromung demonstriert. Sie forderten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, bei dem Treffen der führenden westlichen Industrienationen mehr Einsatz für den Schutz des Klimas zu zeigen.

Deutschland wird nach Einschätzung von Experten sein Klimaziel für 2020 - 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß als 1990 - nur dann erreichen, wenn Emissionen von Kohlekraftwerken deutlich reduziert werden. Deshalb hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eine Klimaabgabe auf alte Kohlemeiler vorgeschlagen, die von Energiekonzernen, Gewerkschaften und Teilen der Union kritisiert wird. Sie fürchten Jobverluste. Der Bund für Umwelt und Naturschutz forderte Merkel auf, sich zur Klimaabgabe zu bekennen.
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