Kampfjets bombardieren Provinz Idlib
Luftangriffe auf Zivilisten

Die Menschen kauften auf einem Markt in Idlib ein, als die Bomben explodierten. Bei Luftangriffen in der nordsyrischen Provinz starben am Sonntag mindestens 27 Unbeteiligte.

Damaskus. Bei Angriffen von Kampfjets im Nordwesten Syriens sind mindestens 27 Zivilisten in Rebellengebieten ums Leben gekommen. Unter den Toten der Bombardements in der Provinz Idlib am Sonntag seien auch mindestens fünf Kinder, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden. Unter den Zielen der Angriffe, deren Herkunft zunächst unklar blieb, sei auch ein Markt in der gleichnamigen Provinzhauptstadt und die Stadt Maret al-Numan im Süden der Region gewesen.

In Idlib kämpfen verschiedene Rebellengruppen, unter ihnen größtenteils Islamisten. Auch der syrische Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida, die Al-Nusra-Front, ist in Idlib präsent.

Bereits am Samstag töteten zwei Selbstmordattentäter in einem schiitisch geprägten Vorort von Damaskus mindestens 20 Menschen. Mehr als 20 weitere Personen wurden bei den Explosionen in dem Vorort Sajeda Seinab verletzt. Unter den Toten seien neben den beiden Attentätern 13 Zivilisten und sieben Regimekämpfer. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu der Tat.
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