Katholiken holen auf

Beim neuen Check von Dienstwagen kirchlicher Würdenträger durch die Deutsche Umwelthilfe haben die Katholiken aufgeholt. Erstmals teilen sich mit dem Diözesanadministrator Andreas Kutschke (Bistum Dresden-Meißen) und Bischof Friedhelm Hofmann (Würzburg) gleich zwei Vertreter der katholischen Kirche den ersten Platz, teilte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Donnerstag in Berlin mit. Ihre beiden Dienstwagen haben demnach jeweils einen Kohlendioxid-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer. Es folgen die evangelischen Landesbischöfe von Hannover, Sachsen und Schaumburg-Lippe mit jeweils 103 Gramm Kohlendioxid (CO2). Insgesamt wurden in diesem Jahr 23 "Grüne Karten", 17 "Gelbe Karten" und 7 "Rote Karten" an die Kirchenrepräsentanten vergeben. "Absolutes Fossil und negativer Spitzenreiter" sei wie 2014 der katholische Essener Bischof Franz-Josef Overbeck mit einem VW Phaeton, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. Mit einem CO2-Ausstoß von 224 Gramm liege Overbecks "Klimakiller" mehr als 70 Prozent über dem EU-Grenzwert. Rote Karten gab es für die Bistümer Augsburg und Regensburg, die sich zusammen mit dem Bistum Mainz erneut nicht an der Studie beteiligt hatten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Berlin (7520)Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.