Kein Ende der Gefechte
Tote und Verletzte in Ostukraine

Kiew. In der Ostukraine sind zwei Regierungssoldaten bei Gefechten mit prorusssischen Separatisten getötet worden. Acht weitere ukrainische Soldaten wurden verletzt, wie Militärsprecher Andrej Lyssenko am Freitag in Kiew mitteilte. Der Schwerpunkt der Kämpfe lag bei der Industriestadt Awdijiwka, diese liegt nördlich der Separatistenhochburg Donezk. Beide Seiten warfen einander vor, verbotenerweise Mörser und Panzer einzusetzen.

Die Beobachter-Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beklagte die Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe. "Auf beiden Seiten der Front wollen nicht alle eine dauerhafte Waffenruhe", sagte Vize-Missionschef Alexander Hug. Die Konfliktparteien sollten gegen solche Provokateure vorgehen. Insgesamt seien die Gefechte aber seltener geworden.

In dem seit über drei Jahren dauernden Konflikt sind nach Angaben der UN etwa 10 000 Menschen getötet worden. Ein 2015 unter internationaler Vermittlung vereinbarter Friedensplan wurde bisher nicht umgesetzt.
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