Keine Kipa mehr in Muslim-Vierteln?
Kurz notiert

Berlin.(dpa) Der Zentralrat der Juden in Deutschland hält es für gefährlich, in überwiegend von Muslimen bewohnten Vierteln einiger Städte die Kippa zu tragen. Ratspräsident Josef Schuster sagte, die Frage sei, "ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich in Problemvierteln, in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil, als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben - oder ob man da besser eine andere Kopfbedeckung trägt". Es sei eine Entwicklung, die er so vor fünf Jahren nicht erwartet habe, und die ein wenig erschreckend sei. Die Zahl antisemitischer Straftaten hat im vergangenen Jahr in Deutschland gegenüber 2013 stark von 788 auf 864 Fälle zugenommen. Das teilte die Amadeu Antonio Stiftung mit.

Bis zu 350 deutsche Soldaten in Mali

Berlin.(dpa) Der Bundestag hat den Ausbildungseinsatz der Bundeswehr in Westafrika ausgeweitet. Statt der bisher 250 sollen künftig bis zu 350 deutsche Soldaten die malischen Streitkräfte für den Kampf gegen islamistische Rebellen trainieren.

Keine Einigung auf neue Fragestunde

Berlin.(dpa) Die Reform der Fragestunde im Bundestag ist vorerst abgeblasen. Der Ältestenrat des Parlaments konnte sich weder auf das umfassende Reformpaket von Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) noch auf die weniger weitgehenden Vorschläge der Koalitionsfraktionen verständigen.

Ab 2016 höhere Kassenbeiträge

Berlin.(dpa) Gesetzlich Versicherte müssen 2016 wohl flächendeckend höhere Zusatzbeiträge für ihre Krankenkasse bezahlen. Das erklärte ein Sprecher des GKV-Spitzenverbands in Berlin. Erstmals seit vier Jahren fuhren die Kassen vergangenes Jahr ein Defizit ein, nämlich von rund einer Milliarde Euro.
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