Kölner Stadt-Anzeiger
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zur Annäherung von USA und Kuba:

Je mehr die Kubaner durch Austausch mit normalen Amerikanern über das wirkliche Leben erfahren, desto unwiderstehlicher wird der Ruf der Freiheit. Die Wiederaufnahme voller diplomatischer Beziehungen schafft die Grundlage dafür.

Der Tagesspiegel

Das Blatt aus Berlin meint zur Rücktrittsdrohung von Wolfgang Schäuble:

Dass Schäuble im Anschluss an die Griechenland-Entscheidung über einen möglichen Rücktritt räsoniert, ist keine Koketterie. Der Minister signalisiert ..., dass es mit ihm ein viertes Hilfspaket für Athen nicht geben wird. Reicht nämlich das schon so umstrittene dritte nicht - um wie viel stärker wird dann der Widerstand gegen ein viertes werden! Neben der Mahnung, es nicht zu weit zu treiben, steht die Warnung an Merkel. Einfach gefasst lautet sie: Ich kann ohne dich, du nicht ohne mich. Stellte sich Schäuble gegen die Kanzlerin, dann verlöre sie. Als Erstes weitere Stimmen in der Unionsfraktion, mit höchst gefährlichen Auswirkungen. Merkel wird aber nicht riskieren, dass sie verliert. Also wird sie auf Schäuble hören, auf ihn achten, seine Meinung achten.

Stuttgarter Zeitung

Das Blatt kommentiert Sigmar Gabriels Reise in den Iran:

Im Iran ist die Erschaffung des islamischen Mustergläubigen genauso gescheitert wie vor einem Vierteljahrhundert jene des sozialistischen Mustermenschen. Trotzdem sind ausgerechnet in dem verblichenen Gottesstaat die Aussichten für eine demokratische Öffnung besser als im Rest der nahöstlichen Welt. Irans Zivilgesellschaft ist gut entwickelt, die Bevölkerung gebildet, belesen und diszipliniert. Irans junge Leute gehören zu den talentiertesten der Region. Sie wissen, was sie wollen. Und sie wissen, dass ihre Zeit kommen wird.

Volksstimme

Die Zeitung aus Magdeburg meint zur neuen Partei Alfa:

Hier ein Stückchen nationaler, dort ein bisschen wirtschaftsliberaler - der rechtskonservative politische Rand in der Bundesrepublik ist reichlich zerfasert. Der zweite Versuch einer Partei-Neugründung von Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke macht das Angebot nun noch breiter. Die neue Partei wird ... vor allem auf der gewohnten Wiese grasen - und damit der Alternative für Deutschland Wähler abspenstig machen.
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