Kolumbien
Frac gratuliert Santos zum Nobelpreis

Farc-Guerilla auf einer Patrouille in Kolumbien. Archivbild: dpa

Havanna. Die linke Guerilla Farc setzt auf Rückenwind für den stockenden Friedensprozess in Kolumbien durch den Friedensnobelpreis für Präsident Juan Manuel Santos. "Ich gratuliere Präsident Juan Manuel Santos, den Garantiemächten Kuba und Norwegen und den Partnern Venezuela und Chile, ohne die der Frieden nicht möglich wäre", teilte Farc-Kommandeur Rodrigo "Timochenko" Londoño am Freitag mit. Er ging leer aus. Ein Friedensnobelpreis für ihn wäre wohl nur schwer zu vermitteln gewesen: "Timochenko" wurde wegen Mordes, Entführung und Rebellion in Abwesenheit zu fast 200 Jahren Haft verurteilt. Die fast vierjährigen Friedensverhandlungen mit den Farc in Havanna waren von Kuba, Norwegen, Venezuela und Chile begleitet worden. "Hoffen wir, dass der Friedensnobelpreis Präsident Santos die Kraft gibt, um den Friedensvertrag mit Leben zu füllen, sagte Unterhändler Iván Márquez.

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