Kommentar zu Michael Flynn
Trump wählt die Hässlichen

"So viele Möglichkeiten, und Trump wählt die Hässlichen", schreibt Nicholas Kristof in der "New York Times". Wie wahr. Nach dem Rechtsaußen-Ideologen Stephen Bannon als Chefstrategen hat sich Donald Trump nun mit Generalleutnant Michael Flynn als nationalen Sicherheitsberater einen zweiten Ultra-Rechten ins Weiße Haus geholt.

Flynn war Teil jener Mannschaft im US-Militär, die den von Bush-Vize Dick Cheney nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ausgerufenen Krieg im Dunkeln führt: Folter, Entführungen, Geheimgefängnisse und Haft ohne richterliches Gehör sowie Hinrichtungen ohne einen Richterspruch waren oder sind bis heute Teil dieses Krieges gegen den Terror. Trump hat im Wahlkampf deutlich gemacht, dass er auf diese Methoden setzt. In Flynn hat der künftige Präsident einen Einflüsterer, der ihn darin unterstützt. Menschrechte, Recht und Gesetz, zählen dabei nichts.

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