Kommersant
Pressestimmen

Die russische Tageszeitung schreibt zur Lage in Russland zur Jahreswende:

2014 hat die russische Gesellschaft eine beispiellose Konsolidierung erlebt. Vor dem Hintergrund der Wiedervereinigung mit der Krim im März hält sich Zustimmung für die Politik von Präsident Wladimir Putin auch im Dezember bei der Marke von 85 Prozent. Die Krim-Frage hat Putin zum Zentrum des politischen Systems gemacht: Die Bürger glauben nicht an die Möglichkeit einer Alternative. Von ihm hängen nun der Erfolg und alle Institute des Staates ab. Ein bedeutendes Element bei der Konsolidierung war das staatliche Fernsehen: 2014 erreichten die Zuschauerzahlen Rekorde. Erst zum Jahresende spüren die Bürger nun wirtschaftliche Probleme.

Nesawissimaja

Das russische Blatt meint zur Rubel-Krise:

Allein die Sanktionen des Westens und der niedrige Ölpreis können den Verfall des Rubels nicht erklären. Die Schuld an dem Vertrauensverlust in die russische Wirtschaft ist vielmehr der Führung des Landes anzulasten. Denn die jüngsten Erfolge der Regierung im Kampf gegen die Währungspanik zeigen, dass der beschämende Rubel-Verfall hätte verhindert werden können. ... Innerhalb weniger Tage haben die Regierung und die Zentralbank somit den strategischen Integrationsplänen des Kremls im postsowjetischen Raum einen schweren Schlag verpasst. Die Pläne, den Rubel zur internationalen Reservewährung zu machen und in Moskau ein Finanzzentrum zu gründen, können da nur noch bitteres Gelächter erzeugen.

Landeszeitung

Das Blatt aus Lüneburg kommentiert die "Pegida"-Proteste:

Ja, wir sind das Volk. Die große Mehrheit der Deutschen, die für Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft und Toleranz steht. Die Deutschland in den Augen der Welt zum beliebtesten Land machen. Die einverstanden sind damit, dass Deutschland zum zweitgrößten Zuwanderungsland aufgestiegen ist. Die dazu beitragen, das Leid anderer zu mildern, mit Obdach, mit Zuwendung.
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