Kommission denkt inzwischen bis ins Jahr 2130
Endlager in weiter Ferne

Die bundesweite Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll und dessen Bau könnte sich um Jahrzehnte verzögern und deshalb deutlich teurer werden. Eine Arbeitsgruppe der Endlager-Suchkommission kommt in einem Analysepapier zu dem Schluss, dass "der Zustand eines verschlossenen Endlagerbergwerks zwischen 2095 bis 2170" denkbar ist. Zwischen den Jahren 2075 bis 2130 könnte nach jetzigem Stand die Einlagerung der hochradioaktiven Abfälle aus den deutschen Atomkraftwerken beendet sein, bevor die komplizierten Arbeiten zur sicheren, radioaktive Strahlung abschirmenden Schließung beginnen würden. Der Kommissionsvorsitzende Michael Müller (SPD) sagte, die Kosten für die Suche und die Endlagerung könnten deshalb in den nächsten Jahrzehnten auf 50 bis 70 Milliarden Euro ansteigen.
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