Konzept der SPD

Mit Milliardeninvestitionen in Bildung, Arbeit und Wohnungsbau will die SPD die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen voranbringen. Zu dem Programm "für Zusammenhalt und Integration in Deutschland" gehören die Schaffung von 80 000 neuen Kitaplätzen mit 20 000 Stellen für Erzieher, 100 000 neue Arbeitsmöglichkeiten für Geringqualifizierte und der Bau von 350 000 Wohnungen pro Jahr, um mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Bürger zu schaffen. Das Kooperationsverbot, das Finanzhilfen des Bundes für Schulen und Kitas untersagt, soll aufgehoben werden.

Die SPD-Ministerinnen Andrea Nahles (Soziales), Manuela Schwesig (Familie) und Barbara Hendricks (Bau) sowie die Migrationsbeauftragte Aydan Özoguz und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) legten am Dienstag in Berlin ein entsprechendes Gesamtkonzept vor. Insgesamt sollen Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro angeschoben werden. Wichtiger Punkt des Programms ist es, Sprachkurse und den Einstieg in den Arbeitsmarkt für Flüchtlinge parallel laufen zu lassen. Ganztagesangebote für Flüchtlingskinder sollen die Integration erleichtern. (dpa)
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