Krisengipfel über Ukraine weiter offen - Keine Bestätigung für Treffen am 15. Januar
Tauziehen um Friedensgespräche

Deutschland, Russland, die Ukraine und Frankreich haben weitere Schritte für eine friedliche Lösung des Bürgerkriegs in der Ostukraine angemahnt. "Es bestand Einvernehmen, dass ein Treffen der Kontaktgruppe so bald wie möglich stattfinden sollte", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes nach einem Telefonat der Außenminister der vier Länder am Freitag.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vereinbarte mit seinen Kollegen Sergej Lawrow, Pawlo Klimkin und Laurent Fabius, die Arbeit an den Friedensgesprächen fortzusetzen. Aus Paris hieß es, "in den kommenden Tagen" solle erneut beraten werden. In Streitpunkten wie dem Abzug schwerer Waffen aus der Kampfzone herrscht weiter Uneinigkeit. Unklar blieb, ob es Mitte Januar einen Krisengipfel der vier Staaten im "Normandie-Format" geben wird. Das Auswärtige Amt in Berlin nannte weder ein Datum noch sagte es, ob die Außenminister daran teilnehmen werden oder die Staats- und Regierungschefs. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte vorigen Montag erklärt, das Treffen sei bereits bestätigt und werde am 15. Januar in Kasachstan stattfinden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.