Kümmersbruck: Beherztes Zupacken rettet Leben des Radfahrers - Polizei sucht nach Ersthelfern
Polizei sucht Ersthelfer

Symbolbild: dpa

Kümmersbruck. Die Polizei "fahndet" diesmal nicht nach einem Täter, sondern nach Ersthelfern an einem Unfallort. Am Dienstag, 10 März, stürzte ein 77-jähriger Rentner mit seinem E-Bike auf dem Radweg, der parallel zur Vilstalstraße verläuft. Dabei rammte er sich den Lenker in den Oberschenkel. Ein wichtiges Blutgefäß riss ab.

Der Senior hatte unglaubliches Glück, denn sofort nach dem Sturz hielten mehrere Verkehrsteilnehmer an und leisteten Hilfe. Darunter soll sich nach Angaben eines Zeugen, der den Unfall beobachtet hatte und ebenfalls an der Unfallstelle anhielt, eine Krankenschwester befunden haben, die mit den nötigen Fachkenntnissen und dem beherzten Zupacken wahrscheinlich das Leben des Radfahrers gerettet hatte.

Nur Knöchelfraktur erlitten

Ärzte im Amberger Klinikum versorgten den Rentner, der unter anderem eine Knöchelfraktur erlitten hatte. Mittlerweile befindet er sich auf dem Weg der Besserung und hofft in den nächsten Tagen aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Die Polizei sucht nun nach den Ersthelfern, die durch Erste Hilfe, Absicherung der Unfallstelle und Verständigung des Rettungsdienstes geholfen haben. Es ist, wie es Polizeisprecher Peter Krämer formuliert, an der Zeit, in der gegenteilige Schlagzeilen das Bild der Gesellschaft prägen, diesen Menschen für ihr Handeln zu danken.

Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Amberg unter der Telefonnummer 09621/8900 in Verbindung zu setzen.
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