Künftig nur mehr ein Chef bei der AfD
Weg für Lucke frei

Vor den Wahlen in Hamburg und Bremen hat die Alternative für Deutschland (AfD) ihre Führungsstrukturen gestrafft. Damit zieht sie die Konsequenz aus den Machtkämpfen der vergangenen Monate. Gewinner der neuen Satzung, die beim Bundesparteitag in Bremen mit knapper Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen wurde, ist der Co-Vorsitzende Bernd Lucke. Für ihn ist nun der Weg frei, ab Dezember alleiniger Chef der rechtskonservativen Partei zu werden. Mit der Reform wird das Führungstrio abgeschafft, das bislang an der Spitze der AfD stand. Im April sollen zunächst zwei Vorsitzende gewählt werden, von denen ab Dezember einer zum Stellvertreter wird. Lucke riss nach der Abstimmung jubelnd die Arme hoch. Er wollte seine Kandidatur aber auf dem Parteitag noch nicht offiziell bekanntgeben.
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