La Stampa
Pressestimmen

Die Turiner Tageszeitung kommentiert die Entscheidung, wieder Grenzkontrollen einzuführen:

Beunruhigend sind vor allem die Gründe der Entscheidung. Die deutschen Behörden haben erklärt, die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Die legendäre deutsche Organisation, die uns vor einigen Tagen mit der Sicherheit überrascht hat, mit der sie Hunderte asylsuchende Flüchtlinge aufgenommen hat, hisst nun die weiße Fahne. ... Und jetzt? Vor allem, wo sollen die Flüchtlinge hin, die an den Grenzen gestoppt werden? Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière spricht von Wartezonen, auch in Italien. Auf Basis unserer Erfahrungen ergibt sich daraus eine trostlose Perspektive.

Stuttgarter Nachrichten

Die Zeitung zu den Kontrollen:

Die Bundesregierung reagiert ... mit einem Stoppsignal: Das Schengener Abkommen ist ausgesetzt, Grenzen werden wieder überwacht. Allzu lange darf man die Atempause allerdings nicht ausdehnen, denn die Wiedereinführung von Grenzkontrollen wird die Fluchtbewegungen nach Europa mutmaßlich nicht stoppen. Menschen werden weiterhin mit dem Mut der Verzweiflung anklopfen, solange die maßgeblichen Fluchtursachen - Krieg und Gewalt - fortbestehen.

24 Tschassa

Zur möglichen Lösung des Syrienkonflikts unter Beteiligung Russlands meint das bulgarische Blatt:

Bereitet sich Putin für eine ernsthaftere Beteiligung im Syrienkonflikt vor? Die logische Antwort auf diese Frage sollte ein kategorisches Nein sein. Die auf syrisches Staatsgebiet verlegten russischen Soldaten sind so wenig, dass sie weder an ernsthaften Kampfhandlungen teilnehmen noch die Entwicklung drastisch verändern können. ... Warum sollte man denken, dass Putin so dumm ist, um die Drecksarbeit zu machen?
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