Länder-Haushalte wieder im Plus
Kurz notiert

Berlin.(dpa) Die Haushaltslage der Bundesländer hat sich deutlich entspannt. Im ersten Halbjahr wiesen die 16 Länder insgesamt einen Finanzierungsüberschuss von 489 Millionen Euro aus. Vor einem Jahr war es noch ein Defizit von 2,9 Milliarden Euro, wie aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums vom Freitag hervorgeht.

Erstmals wieder mehr Organspender

Frankfurt.(KNA) Die Zahl der Organspender in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2015 erstmals seit längerem wieder gestiegen. Von Januar bis Ende Juni gab es 464 Organspender gegenüber 435 im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte. "Damit ist der seit einigen Jahren anhaltende Abwärtstrend bei der Organspende durchbrochen", sagte der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel, am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Frankfurt.

Burundis Präsident bleibt an der Macht

Bujumbura.(dpa) Der umstrittene burundische Staatschef Pierre Nkurunziza hat die Präsidentenwahl in dem ostafrikanischen Land mit riesigem Vorsprung für sich entschieden. Damit wird der 51-Jährige, der bereits seit 2005 an der Macht ist, weitere fünf Jahre im Amt bleiben - obwohl die Verfassung nur zwei Amtszeiten vorsieht. Aus Protest gegen Nkurunziza hatte die Opposition die Abstimmung boykottiert. Seit Ende April war es immer wieder zu blutigen Protesten wütender Regierungsgegner gekommen, die verhindern wollten, dass sich Nkurunziza um eine dritte Amtszeit bewirbt.

Berliner CDU gegen die Homo-Ehe

Berlin.(dpa) Die Berliner CDU lehnt die Homosexuellen-Ehe mit großer Mehrheit ab. Bei einem Mitgliedervotum sprachen sich 45 Prozent der Teilnehmer klar gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften aus. Nur knapp 40 Prozent der 12 500 Berliner Christdemokraten nahmen teil. 35 Prozent sprachen sich dafür aus. Die CDU-Mitglieder konnten zwischen 7 Antworten wählen. "Voll und ganz" stimmten 35 Prozent zu, "eher" 7 Prozent. Für "teils/teils" entschieden sich 2 Prozent. Mit "eher nicht" votierten ebenfalls 7 Prozent. Für "gar nicht" entschieden sich 45 Prozent. 1 Prozent enthielt sich, 3 Prozent fanden das Thema nicht wichtig.
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