Landeszeitung
Pressestimmen

Das Lüneburger Blatt zum Terroranschlag in Tunis:

Der Westen entsetzt sich darüber, dass islamistischer Terror nun auch die einzige Demokratie erreicht hat, die aus dem Arabischen Frühling erblüht ist. Doch genau das macht Tunesien zum idealen Angriffsziel. Zum einen, weil sich radikale Islamisten nun in dem nordafrikanischen Staat heimatlos fühlen. Gemessen an der Einwohnerzahl schlossen sich aus keinem anderen Staat mehr Gotteskrieger dem gottlosen Kalifat an. Zum anderen müssen Islamisten ... verhindern, dass sich der Islam so tolerant zeigt wie in vergangenen Jahrhunderten. Der Terror von Tunis ist deshalb kein Beleg für eine Destabilisierung Tunesiens, sondern im Gegenteil für dessen erstaunliche Stabilität.

Münchner Merkur

Die Tageszeitung schreibt über die Krawalle in Frankfurt:

Die Lehre aus Frankfurt für den G7-Gipfel im Juni in Elmau muss sein, eine solche Gewaltorgie von vorneherein zu verhindern. Der Rechtsstaat muss wehrhaft bleiben und sich wappnen, damit aus Garmisch-Partenkirchen und München nicht solch bürgerkriegsähnliche Bilder um die Welt gehen wie jetzt aus Frankfurt. Massive Polizei-Präsenz und Grenzkontrollen, wie Innenminister Herrmann sie ankündigt, sind richtige Maßnahmen. Von den Organisatoren geplanter Protestaktionen muss Kooperation mit den Behörden eingefordert werden - und eine klare Absage an Gewalt. Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, wer aber ... Gewalt billigt und ausübt, missbraucht sein Freiheitsrecht.
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