Landrat rechnet mit mindestens 40 Millionen Euro Sturmschäden
Welle der Hilfsbereitschaft für Tornadoopfer

Nach dem Tornado summieren sich die Schäden im besonders betroffenen Landkreis Aichach-Friedberg auf mindestens 40 Millionen Euro. Bild: dpa
Affing. (dpa) Nach dem Tornado in Schwaben summieren sich die Schäden im besonders betroffenen Landkreis Aichach-Friedberg auf mindestens 40 Millionen Euro. Dies sagte Landrat Klaus Metzger (CSU) am Freitag in Affing. In der Nacht zum Donnerstag wurden in der Region rund 180 Gebäude beschädigt.

Auch im benachbarten Kreis Augsburg, dort speziell in Stettenhofen, richtete das Unwetter schwere Schäden an und verwüstete viele Häuser. Eine Gesamtsumme ist dort bislang nicht bekannt.

Die Betroffenen des Tornados erfahren derzeit eine Welle der Hilfsbereitschaft. Es haben sich «wahnsinnig viele freiwillige Helfer gemeldet», sagte Wolfgang Müller, Sprecher des Landratsamts Aichach-Friedberg am Freitag. Über Hundert Baufirmen und Handwerker wie Zimmerer oder Elektriker hätten ihre Unterstützung angeboten. Die Aufräumarbeiten gingen entsprechend gut voran.

Ein Großteil der etwa 180 beschädigten Häuser im Landkreis sei inzwischen notdürftig abgedeckt, so dass der Regen keinen weiteren Schaden anrichten könne. «12 Häuser sind unbewohnbar, die Familien sind überwiegen bei Bekannten oder Verwandten untergebracht. Auch hier haben sich Freiwillige gemeldet und den Betroffenen eine Unterkunft angeboten», sagte Müller. An der Grund- sowie der Realschule in Aichach fällt am heutigen Freitag der Unterricht aus. Ob der Schulbetrieb am Montag weitergeht, steht noch nicht fest.
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