Lausitzer Rundschau
Pressestimmen

Die Zeitung aus Cottbus kommentiert zur Frauenquote:

Es darf nicht sein, dass Frauen für hohe Führungsposten schon deshalb nicht infrage kommen, weil sie irgendwann Kinder haben und der Firma dann vorübergehend nur mit halber Kraft zur Verfügung stehen könnten. Dass viele ... nicht zum Zuge kommen, hat mit der Männerdominanz in den Chefetagen zu tun. Eine weibliche Quote dürfte sich deshalb auch erst dann erübrigen, wenn Frauen eine zentrale Spielregel im Wirtschaftsleben selbstbewusst beherzigen: nämlich Netzwerke an oberster Stelle zu knüpfen. Die Männer machen es schließlich nicht anders.

Leipziger Volkszeitung

Die Tageszeitung merkt an:

Ein großer Wurf ist die Regelung aber nicht, nur ein längst fälliger erster Schritt. Es geht lediglich um die Aufsichtsräte in gut 100 Unternehmen, nicht einmal um die Vorstände und das Management. Auch alles andere ist weichgespült. So können die mittelständischen Unternehmen selbst festlegen, welchen Frauenanteil sie in ihrer Führungsebene anpeilen. Das gab es doch schon mal, Effekt gleich Null.

Landeszeitung

Die Tageszeitung aus Lüneburg schreibt zur Frauenquote:

In jedem Fall ist die Frauenquote beschämend. Denn es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass nicht nur Männer Firmen leiten und lenken. Vor Jahren hatten Unternehmen eine freiwillige Selbstverpflichtung angekündigt. Geändert hat sich fast nichts.
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