Le Monde
Pressestimmen

Die französische Zeitung kommentiert den Ausnahmezustand nach den Terroranschlägen in Paris:

Der Präsident der Republik und die Regierungsmitglieder haben oft wiederholt, dass Frankreich sich im Krieg befindet. Innerhalb weniger Tage wurde der Ausnahmezustand akzeptiert und vom Parlament fast einstimmig um drei Monate verlängert. Sonderregelungen, die vor kurzer Zeit noch abgelehnt wurden, werden heute ohne Bedenken angenommen. Diese Wende ist schwindelerregend. ... Als hätte die Brutalität des 13. November die Gedanken gelähmt.

Guardian

Das britische Blatt schreibt zum Reformbedarf beim Schengener Abkommen über die Reisefreiheit:

Bei manchen Debatten zu diesem Thema wird das Schengener Abkommen über die Reisefreiheit von 1995 allein für das Terrorproblem verantwortlich gemacht. Man meint, mit seiner Abschaffung alle Probleme lösen zu können. Dies ist falsch. Selbst in Staaten mit Grenzkontrollen wie in Großbritannien können Terroristen unerkannt ein- und ausreisen. Doch das Schengener System hat Schwächen, und muss schleunigst an die Realität von 2015 angepasst werden.

Neue Osnabrücker Zeitung

Das Blatt meint zum Auftritt der Kanzlerin Angela Merkel auf dem CSU-Parteitag:

Dieser CSU-Parteitag war eine schwere Niederlage, für die Flüchtlingskanzlerin und für die CSU. Sie haben die CDU-Vorsitzende derart eisig und geradezu ungehörig empfangen, dass man von einem Bruch auf offener Bühne sprechen kann. ... Geschmeidig hatte Merkel dem Konflikt ausweichen wollen, es hat nicht funktioniert. Aus Possen, Posen und Provokationen der CSU ist ein böser Eklat geworden. Der wird ... die Autorität der Kanzlerin beschädigen.
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