Linksruck in Spanien
Konservative trotz Verlusten trotzdem stärkste Kraft

Madrid. Ministerpräsident Mariano Rajoy ist gestärkt aus der Neuwahl in Spanien hervorgegangen. Seine konservative Volkspartei (PP) behauptete sich am Sonntag nicht nur als stärkste Kraft, sondern gewann entgegen den Prognosen noch Sitze hinzu. Die Rajoy-Partei blieb aber von einer absoluten Mehrheit weit entfernt. Insgesamt erbrachte die Neuwahl in den Kräfteverhältnissen wenig Änderungen im Vergleich zur Parlamentswahl vom 20. Dezember 2015. Damit zeichnet sich in Spanien erneut eine sehr schwierige Regierungsbildung ab. Die Neuwahl war notwendig, weil sich die Parteien nach der Wahl im Dezember auf keine Koalition einigen konnten.

Nach der Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen kam die PP auf 136 der insgesamt 350 Sitze, 13 mehr als bisher. Die Sozialisten (PSOE) erhielten 86 Mandate, 4 weniger als bei der Dezember-Wahl, behaupteten sich aber entgegen ersten Prognosen als zweitstärkste Kraft.
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