Luftangriff auf IS-Anführer

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat das internationale Bündnis einen hochrangigen Anführer getötet. Der tunesische Extremist Tarek ben Tahar al-Awni al-Harzi sei bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden, teilte das Pentagon mit. Auf ihn hatten die USA ein Kopfgeld von drei Millionen Dollar ausgesetzt.

Der Tod des IS-Anführers werde es der Terrormiliz erschweren, Kämpfer und Ausrüstung in und aus dem Irak sowie Syrien zu bringen, sagte Pentagonsprecher Jeff Davis. Der 33-Jährige habe den Extremisten in Libyen gekaufte Waffen geliefert und Sprengsätze für Autobomben- und Selbstmordanschläge besorgt.

Islamistische Rebellen konnten zugleich am Freitag bei einer Offensive gegen Truppen des Regimes in der nordsyrischen Großstadt Aleppo vorrücken. In Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, lieferten sich die Rebellen und die Soldaten des Regimes heftige Kämpfe. Die syrische Armee bombardierte die Angreifer aus der Luft. Mindestens 30 Rebellen seien getötet worden, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete.
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