Luftwaffe schießt syrischen Kampfjet ab - Deutsche U-Boot-Lieferung abgeschlossen
Israels Armee tötet Entführer

Drei Monate nach der Ermordung dreier israelischer Jugendlicher im Westjordanland hat Israels Armee die beiden mutmaßlichen Täter getötet. Marwan Kawasme und Amer Abu Aischa seien bei einem Schusswechsel mit dem Militär ums Leben gekommen, sagte Armeesprecher Peter Lerner am Dienstag. Die Entführung und Tötung der Jugendlichen und der darauffolgende Rachemord an einem palästinensischen Teenager gelten als Auslöser des jüngsten Gaza-Kriegs. Lerner sagte, Spezialkräfte hätten am Dienstag im Gebiet von Hebron im Westjordanland versucht, die Verdächtigen zu verhaften.

Erstmals seit mehr als 30 Jahren hat Israel einen syrischen Kampfjet abgeschossen. Das Flugzeug sei in den israelischen Luftraum eingedrungen, sagte Armeesprecher Arye Shalicar am Dienstag. Es sei daraufhin mit einer Patriot-Rakete zerstört worden. Der Pilot konnte mit dem Fallschirm abspringen.

Am Dienstag ist auch das letzte von bislang vier U-Booten aus Deutschland in Israel eingetroffen. Das U-Boot der Dolphin-Klasse mit Namen "Tanin" ("Krokodil") lief in den Hafen von Haifa ein. Dort wurde es mit einer militärischen Zeremonie im Empfang genommen. Die von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel übergebene "Tanin" ist das größte je in Deutschland gebaute U-Boot. Es soll mehr als eine Milliarde Euro kosten. Ein Drittel davon übernimmt die Bundesregierung.
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