Machthaber Lukaschenko sendet Signal an Westen
„Opposition“ in Weißrussland

Minsk. Erstmals seit zwölf Jahren gönnt Machthaber Alexander Lukaschenko der Opposition zwei Parlamentssitze. Er braucht nach der Parlamentswahl im autoritären Weißrussland dringend ein gutes Zeugnis. OSZE-Beobachter kritisieren seit zwölf Jahren demokratische Defizite. "Weißrussland muss noch wichtige Schritte auf dem Weg zu demokratischen Wahlen machen", sagte Kent Harstedt von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montag. "Ernsthafte Fortschritte gab es nicht." Die Ex-Sowjetrepublik steckt in einer Wirtschaftskrise und hofft auf Kredite aus dem Westen. Die meisten der 110 Mandate gingen an Lukaschenko-Anhänger.

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