Massaker in IS-Hochburg

Bei einem der schwersten Angriffe der syrischen Luftwaffe auf die Extremistenhochburg Al-Rakka sind mindestens 95 Menschen ums Leben gekommen. Die Bomben hätten in der von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt zudem 120 Menschen verletzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Der Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete sogar von 170 Toten, die meisten von ihnen Zivilisten.

Syrische Flugzeuge hätten mindestens zehn Angriffe auf Al-Rakka im Nordosten des Landes geflogen, erklärte die Beobachtungsstelle. Demnach bombardierte die Luftwaffe ein Industriegebiet, einen Markt und eine Moschee. Unter den Toten seien auch drei Kinder. Im benachbarten Nordirak wehrten kurdische Peschmerga-Kämpfer einen IS-Angriff auf den wichtigen Mossul-Staudamm und den Ort Sumar ab. In Mossul selbst sprengten IS-Extremisten ein Nonnenkloster in die Luft.
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