"Meads" für die Bundeswehr

Die Bundeswehr soll für mehrere Milliarden Euro ein neues Luftabwehrsystem erhalten. Nach langer Prüfung hat sich Generalinspekteur Volker Wieker nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios und der Deutschen Presse-Agentur für das unter deutscher Beteiligung entwickelte Medium Extended Air Defense System ("Meads") entschieden. Bis 2025 soll das neue Waffensystem die bisher von der Bundeswehr genutzten "Patriot"-Einheiten des US-Herstellers Raytheon ablösen. Dieser hatte sich ebenfalls um den Auftrag beworben.

An "Meads" sind MDBA Deutschland aus dem oberbayerischen Schrobenhausen, MDBA Italien und der US-Hersteller Lockheed Martin beteiligt. Bereits jetzt sind etwa vier Milliarden Euro in das Projekt geflossen - davon eine Milliarde deutsche Steuergelder. Drei bis vier weitere Milliarden wird "Meads" kosten.
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