Mehrheit gegen Eizellen auf Eis
Kurz notiert

Hamburg.(dpa) Die Meinungen zum Einfrieren von Eizellen aus Karrieregründen gehen in Deutschland weit auseinander. Eine Mehrheit (58 Prozent) lehnt Angebote von Arbeitgebern wie Facebook und Apple ab, die ihren Mitarbeiterinnen das "Social Freezing" finanzieren, damit sie ihren Kinderwunsch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben können. Jeder Dritte (37 Prozent) hält dies jedoch für grundsätzlich "richtig". Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid. Bei den 14- bis 29-Jährigen spricht sich allerdings eine Mehrheit von 53 Prozent für das Angebot des Einfrierens von Eizellen aus.

Vertrauensbeweis für Deutschland

Genf.(dpa) Deutschland wird im kommenden Jahr voraussichtlich erstmals den Vorsitz des UN-Menschenrechtsrats übernehmen. Am Mittwoch sprach die sogenannte westliche Staatengruppe dem deutschen Botschafter beim Büro der Vereinten Nationen Genf, Joachim Rücker, ihr Vertrauen aus und unterstützte seine Kandidatur, wie von Diplomaten zu erfahren war. Eine offizielle Bestätigung von deutscher Seite gab es zunächst nicht. Die endgültige Entscheidung soll per Akklamation am 8. Dezember fallen. Deutschland würde den prestigeträchtigen Vorsitz dann am 1. Januar für ein Jahr übernehmen.

Totenasche auch auf Privatgrundstücken

Bremen.(dpa) Das rot-grün regierte Bremen will als erstes Bundesland das Verstreuen von Totenasche auch auf privaten Grundstücken erlauben. Die Bürgerschaft beschloss am Mittwoch mit großer Mehrheit in erster Lesung eine entsprechende Änderung des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen.

Deutschland und USA nähern sich an

Berlin/Washington.(dpa) Nach Verstimmung wegen der Spähaktionen amerikanischer Geheimdienste rücken Deutschland und die USA angesichts internationaler Krisen demonstrativ zusammen. Es sei gut, "dass wir in enger Partnerschaft und Abstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika agieren", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch vor einem Gespräch mit US-Außenminister John Kerry in Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) warb in den USA vor einem Schlechtreden des geplanten Freihandelsabkommens TTIP. "Es ist eine gigantische geostrategische Chance", sagte er am Mittwoch.
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