Merkel gleichauf mit Adenauer und Brandt
Kurz notiert

Berlin.(dpa) Die Mehrheit der Deutschen sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) inzwischen auf Augenhöhe mit früheren bedeutenden Kanzlern. In einer Forsa-Umfrage stellten 58 Prozent der Befragten Merkel in eine Reihe mit angesehenen Vorgängern wie Konrad Adenauer (CDU) und Willy Brandt (SPD). Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte, das Engagement in der Ukraine festige Merkels Image als "Kanzlerin, die sich um die Bewältigung solcher Krisen kümmert". Deshalb wünschen sich der Umfrage zufolge auch 56 Prozent der Bürger, dass Merkel (60) bei der Bundestagswahl im Jahr 2017 noch einmal antritt.

Ermittlungen gegen Kagida-Organisator

Kassel.(dpa) Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Organisator der Kagida-Demonstrationen in Kassel. Auf einem Facebook-Profil, das dem Mann zugeordnet werde, sei eine antisemitische Formulierung ("Judenpack") verwendet und die Juden in Verbindung mit einem "Massenmord an Unschuldigen" gebracht worden, teilte die Behörde in Kassel mit. Ob der Kagida-Organisator auch Urheber des Eintrags ist, sei aber noch unklar. "Der Anfangsverdacht ist da", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Indien verspricht Religionsfreiheit

Neu-Delhi.(epd) Nach einer Reihe von Anschlägen auf christliche Kirchen hat Indiens Premierminister Narendra Modi allen Glaubensgemeinschaften im Land freie Religionsausübung zugesichert. "Meine Regierung wird dafür sorgen, dass es vollständige Religionsfreiheit gibt", sagte er. Jeder habe das Recht, ohne Zwang die Religion seiner Wahl auszuüben. Er werde keiner Glaubensgruppe erlauben, offen oder verdeckt Hass gegen Andersgläubige zu schüren. Modi, der offensiv den Hinduismus fördert, hatte zu den interreligiöse Spannungen lange Zeit geschwiegen.
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