Merkel: Lehren aus Ebola-Krise

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ungewohntem Terrain: Sie sprach am Montag in Genf zur Eröffnung der 68. Vollversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bild: dpa
(KNA/dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine Stärkung der Gesundheitssysteme weltweit ausgesprochen. Die Ebola-Epidemie sei eine schmerzliche Erinnerung gewesen, dass internationales Handeln an dieser Stelle dringend nötig sei, sagte die Kanzlerin am Montag bei der Eröffnung der Weltgesundheitsversammlung in Genf.

Merkel kündigte finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 Millionen Euro für den Aufbau von Gesundheitssystemen an. Davon seien 70 Millionen für Westafrika vorgesehen. Dort liegen die drei am stärksten von Ebola betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Merkel sprach sich in Genf auch für eine Reform der Weltgesundheitsorganisation (WHO) selbst aus. Ihre Fähigkeit zur Krisenreaktion müsse deutlich verstärkt werden.
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