Merkel reist zum UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York
Milliarden im Gepäck

Deutschland wird seine Mittel für Entwicklungshilfe in den nächsten Jahren um mehrere Milliarden Euro erhöhen. Das kündigte Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag zum UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York an. Merkel wird dort heute vor rund 160 Staats- und Regierungschefs - der bisher größte UN-Gipfel - zum Erhalt der Lebensgrundlagen sprechen.

Im Bundestag sagte die CDU-Politikerin: "Die Chancen sind so viel größer als die Risiken, wir müssen sie nur erkennen und auch nutzen. Wer, wenn nicht wir, hätte die Chance dazu? Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen." Die Entwicklungsziele seien auch als globaler Plan zur Verringerung von Fluchtursachen zu verstehen. Über die Flüchtlingskrise will Merkel mit den Regierungschefs von Ägypten, Tunesien, Pakistan, der Türkei und der Palästinensischen Autonomiebehörde sprechen. Ferner trifft sie den ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko. Treffen mit den Präsidenten der USA und Russlands wird es aus Zeitgründen voraussichtlich nicht geben.

Bei dem bis Sonntag dauernden Gipfel soll die Fortschreibung der im Jahr 2000 bis 2015 vereinbarten Millenniums-Entwicklungsziele beschlossen werden. Dazu soll eine Agenda verabschiedet werden, mit der die größte Armut und der Hunger bis 2030 so weit wie möglich beseitigt, Epidemien eingedämmt und Umwelt und Klima stärker geschützt werden sollen.
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