Milliardär Sieger in drei Vorwahlen
Trump räumt ab

Washington. Donald Trump ist wieder obenauf: Offensichtlich unbeeindruckt von einer massiven Gegenkampagne seiner eigenen Partei gewann der Quereinsteiger am Dienstag in den USA drei Vorwahlen. Mit den Siegen in Mississippi, Michigan und Hawaii baute er seine Führung bei den Delegierten für den Parteitag im Juli aus. Im streng konservativen Idaho gewann Konkurrent Ted Cruz.

Bei den Demokraten musste die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton im wichtigen Bundesstaat Michigan eine empfindliche Niederlage gegen Bernie Sanders einstecken. Ihr hartnäckiger parteiinterner Widersacher siegte überraschend mit etwa 50 zu 48 Prozent, lag er doch zuvor in allen Umfragen klar hinten. Der 74-Jährige schnitt erneut vor allem bei jüngeren Wählern sehr stark ab. Massiv kritisierte er die unmittelbar negativen Folgen internationaler Handelsabkommen für die Menschen im Land. Damit gelang es Sanders, ein neues Thema zu setzen, mit dem er Clinton schaden konnte. Clinton siegte allerdings mit dem gewaltigen Abstand von 83 zu 17 Prozent in Mississippi.

Für Marco Rubio, einstweilen Favorit des republikanischen Partei-Establishments, war der Dienstag wie schon der vergangene Samstag ein rabenschwarzer Tag. Sowohl in Michigan als auch in Mississippi kam er nur auf einstellige Prozentwerte.
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