Millionenverlust bei der AOK

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) schreiben rote Zahlen. Im ersten Halbjahr verzeichneten sie nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag) ein Defizit von 110 Millionen Euro. Die Kasse erklärt den Fehlbetrag mit gestiegenen Kosten für Arzneimittel und Krankenhäuser. "Die Ausgaben steigen mit rund vier Prozent viel schneller als die Einnahmen", sagte Martin Litsch vom AOK-Bundesverband im Gespräch mit der Zeitung. Die einzigen Ausnahmen waren die AOKen sowie die Knappschaften, die ihren Überschuss bis zur Jahresmitte laut "FAZ" sogar auf 48 Millionen Euro steigern konnten. Allerdings verfügt die gesetzliche Krankenversicherung über milliardenschwere Reserven.
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