Minsker Nöte

Erstmals seit 20 Jahren hat das weißrussische Staatsfernsehen nicht die Neujahrsansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt. Als Grund galt die Entscheidung Russlands, die Uhren auf Winterzeit umzuschalten. Dadurch fiel der einstündige Zeitunterschied zwischen Moskau und Minsk weg. Dieser hatte es bis dahin ermöglicht, gegen 23 Uhr Minsker Zeit die russische Rede zu zeigen und eine Stunde später die des weißrussischen Staatschefs. In diesem Jahr mussten sich die Sender entscheiden. Sie gaben alle ihrem Präsidenten Alexander Lukaschenko den Vorzug.
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