Moskau droht mit "angemessener Antwort"
Nato beschließt die Aufnahme Montenegros

Brüssel. Ungeachtet russischer Warnungen hat die Nato die Aufnahme des Balkanstaats Montenegro beschlossen. Bei einem Außenministertreffen in Brüssel wurde am Donnerstag von allen 28 Mitgliedstaaten das Beitrittsprotokoll unterzeichnet. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von einem "historischen Schritt". Die Erweiterung des Bündnisses sei wichtig für die Stabilität auf dem westlichen Balkan. Gleichzeitig zeige sie, dass die Nato weiter offen für neue Partner sei.

Ab sofort kann Montenegro damit an allen Bündnistreffen als Beobachter teilnehmen. Die offizielle Aufnahme erfolgt nach der Ratifizierung des Beitrittsprotokolls durch die nationalen Parlamente. Russland bekräftigte hingegen seine Kritik und kündigte eine "angemessene Antwort" an, auch wenn das nur rund 600 000 Einwohner zählende Montenegro keine militärische Gefahr darstelle.
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