Moskauer Kirche sagt ab
Historisches Konzil scheitert

Moskau/Athen. Mit einer Absage des Moskauer Patriarchats ist das geplante historische Konzil der zersplitterten orthodoxen Kirchen praktisch gescheitert. Nach Georgien, Serbien, Bulgarien und Antiochien (Damaskus) verwarf auch die russisch-orthodoxe Kirche in Moskau ihre Teilnahme an dem Treffen (19.-26. Juni). Dennoch schlossen die griechisch-orthodoxen Organisatoren ein "Rumpf-Konzil" nicht aus. Das Treffen auf der Mittelmeerinsel Kreta sollte das erste orthodoxe Konzil seit mehr als 1200 Jahren werden. Zuletzt hatten sich die Kirchen im Jahr 787 in Nicäa getroffen.

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