Münchner Merkur
Pressestimmen

Die Tageszeitung schreibt über die heutigen Parlamentswahlen in Israel:

Israel steht vor einer richtungsweisenden Wahl. Siegt Netanjahu, wird seine Machtbasis gefestigt, sein Blockadekurs bestätigt, sein Ego überborden und ein Ausgleich mit Palästina begräbnisreif. Siegt Herzog, bleibt abzuwarten, ob es ihm gelingt, eine tragfähige Koalition zu schmieden. Scheitert er damit, könnte sich Staatspräsident Reuven Rivlin genötigt sehen, Netanjahu die nächste Chance zu geben. Fest steht bereits vor dem Urnengang: Ein friedliches Land wird das Heilige Land auch nach dieser Wahl nicht werden.

Neue Osnabrücker

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" kommentiert das Auftreten von Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis:

Großer Auftritt, coole Sprüche, nichts dahinter: Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis macht alles nur noch schlimmer. Statt die heimische Finanzverwaltung auf Trab zu bringen, Steuern einzutreiben und endlich Privatisierungen und Wirtschaftsreformen anzuschieben, zündet Varoufakis eine Nebelkerze nach der anderen. Der Bühnenzauber hat zweifellos einen gewissen Showeffekt. Nur: Klare Handlungswege sind im griechischen Drama nicht zu erkennen. Immer wenn es um konkrete Beschlüsse geht, weicht der Minister ins Nebulöse aus. Wie ernst es um Griechenland steht, wird er wohl erst verstehen, wenn in seinem Penthouse in Athen die Lichter ausgehen.

Rhein-Neckar-Zeitung

Auch die "Rhein-Neckar-Zeitung" aus Heidelberg thematisiert die Geschehnisse in Griechenland:

Ginge es nicht um eine Nation, ihre Zukunft, ginge es nicht um Armut und wirtschaftliche Folgen für alle: Man könnte zu dem Schluss kommen, noch nie habe ein Politiker im Stile von Gianis Varoufakis so unterhaltsam die (Finanz-) Welt in Atem gehalten. Jetzt ist aber Zahltag. In Athen.
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