Münchner Merkur
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zur Entwicklung bei der AfD:

Die AfD ist eine Partei in Auflösung: Ganze Kreisverbände verlassen die Partei, und das Schlimme: Es sind die klügsten Köpfe, die den Exodus anführen. Die neue AfD-Chefin Frauke Petry zeigte sich schon im Moment ihrer Wahl auf absurde Weise überfordert: Weder stellte sie sich den abstoßenden Pöbeleien ihrer Gefolgsleute gegen den Parteigründer Bernd Lucke in den Weg, noch besaß sie den Anstand, dem geschlagenen und tief getroffenen Rivalen noch einmal das Wort zu erteilen. Das Mikrofon, an das Lucke trat, blieb stumm.

Nordwest-Zeitung

Das Blatt aus Oldenburg meint zum Austritt von Bernd Lucke aus der "Alternative für Deutschland":

Die Petry-AfD wird sich wohl zu einem Sammelbecken aller möglicher Wutbürger entwickeln, man wird dort Ressentiments pflegen und Verschwörungstheorien nachhängen. Ohne Lucke, Henkel, Starbatty & Co hat sich außerdem die Wirtschaftskompetenz in Luft aufgelöst. Allerdings fehlt in Deutschland noch immer eine seriöse, bürgerliche, eurokritische Kraft, wie sie in vielen EU-Ländern existiert.
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