Nach 31 Jahren: Christian Dürr tritt Nachfolge von Herbert Söllner an
Neuer Chef bei Jagdgenossen

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Thanheim mit Vorsitzendem Christian Dürr, dessen Stellvertreter Frank Jäger und Kassier Hofmeier (hinten von links). Vorne die alte Garde: Josef Rester (Schriftführer), Herbert Söllner (Jagdvorsteher), Georg Jäger (stellvertretender Jagdvorsteher) und Erich Müller (Kassier). Bild: sön
(sön) "Unser Hauptproblem sind die Wildschweine", klagte Jagdpächter Bernhard Reindl bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Thanheim. Die Möglichkeiten der Pächter seien durch staatliche Bürokratie eingeschränkt. Detailliert zeigte er die Streckenliste des vergangenen Jahres auf und betonte, dass für Wildsauschäden korrekt bezahlt werde.

An der Spitze des Genossenschaft gab es einen Wechsel: Nach mehr als 30 Jahren übergab Herbert Söllner das Amt des Vorsitzenden an Christian Dürr. Seinen letzten Kassenbericht verlas der ausscheidende Kassier Erich Müller, er konnte einen positiven Kassenstand vorweisen. Söllner berichtete unter anderem vom Stand der Gebietseingliederung der Fischerwiesl nach Thanheim, von der Wege-Ausbesserung Schwabenhof-Götzenöd und dem Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die Lautsprecheranlage der Ortskirche. "Es war ein ganz normales Jagdjahr. "Wir sind ohne Zerwürfnisse zwischen Jagdgenossen und Jagdpächtern über die Runden gekommen", fasste er zusammen. Der neue Vorsitzende Christian Dürr richtete den Blick in die Zukunft: "Wir werden uns auch weiter dem Wegebau widmen und in den nächsten Wochen die gemeldeten Wege begutachten." Wichtig sei es, das Jagdkataster wieder zu aktualisierten. Einstimmig wurde anschließend auch die Auszahlung des Jagdpachtschillings beschlossen. Dürr versäumte es nicht, denen zu danken, die die Jagdgenosseschaft jahrzehntelang geführt haben. Söllner habe den Zusammenschluss seit 1984 mit Leib und Seele geleitet, hieß es. Ebenso dessen Stellvertreter Georg Jäger, "der dieses Amt seit 1994 ausübte und vorher 15 Jahre als Schriftführer tätig war". Dürrs Dank galt auch Erich Müller, der seit 25 Jahren die Kasse führte. Seit 1994 habe Josef Rester als Schriftführer gewirkt "und wir wissen wie wichtig es ist, Aufzeichnung über Beschlüsse zu haben", sagte Dürr.
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