Nach Rekordplus steigen Renten langsamer

Nach dem Rekordanstieg der Rente im kommenden Jahr wachsen die Bezüge künftig deutlich schwächer. Von 2017 bis 2019 steigen die Altersbezüge im Schnitt um rund 2,5 Prozent, wie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Rentenversicherungsbericht 2015 hervorgeht, der kommende Woche im Bundeskabinett beraten werden soll. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte zuerst darüber berichtet.

Laut dem Bericht erwartet die Bundesregierung im Jahr 2016 eine Anhebung um rund 4,3 Prozent im Westen und um 5,0 Prozent im Osten. Hauptgründe für den Rekordanstieg sind die gute Wirtschaftslage und der Ausgleich eines einmaligen Statistikeffekts. Aufgrund von EU-Vorgaben war für 2015 das für die Berechnung zentrale Niveau der Durchschnittslöhne niedriger ausgefallen. Endgültig wird der Wert aber erst festgelegt, wenn die Lohnentwicklung für 2015 vorliegt.

Der Beitragssatz von 18,7 Prozent soll nun bis 2020 stabil bleiben. Im Jahr darauf soll der Beitrag der Schätzung zufolge auf 19,3 Prozent ansteigen, 2029 auf 21,5 Prozent.
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