Nato-Alarm zur Übung

Die Nato hat erstmals testweise ihre superschnelle Eingreiftruppe alarmiert. Wie ein Sprecher des Militärbündnisses am Dienstag bestätigte, machten sich mehrere Verbände abmarschbereit. In Deutschland sind nach Bundeswehrangaben 900 Soldaten beteiligt - 750 stellt allein das Panzergrenadierbataillon 371 aus Marienberg in Sachsen. Wenn nötig, sollen Nato-Soldaten künftig innerhalb von zwei bis fünf Tagen bereit für die Verlegung sein.

Truppenbewegungen werden bei der aktuellen Übung nur in den Niederlanden und Tschechien trainiert. Die neue Krisentruppe der Nato wird vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts aufgebaut. Polen will unterdessen seine rund 200 Kilometer lange Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad verstärken. Nach Angaben des polnischen Grenzschutzes sollen sechs Beobachtungstürme errichtet werden, um die Grenze rund um die Uhr zu überwachen.
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