Nato stoppt Truppenabzug aus Afghanistan

Die Nato hat den Truppenabzug aus Afghanistan wegen der angespannten Sicherheitslage im Land vorerst gestoppt. Die Außenminister der Bündnisstaaten beschlossen am Dienstag in Brüssel, den Einsatz am Hindukusch im nächsten Jahr mit nahezu unverändertem Aufwand fortzuführen. Rund 12 000 Soldaten werden damit die afghanischen Sicherheitskräfte beraten und ausbilden. Deutschland weitet sein Engagement sogar wieder aus und will sich mit bis zu 980 Bundeswehrsoldaten beteiligen. Zuletzt waren insgesamt 13 110 Soldaten für die "Resolute Support Mission" gemeldet - davon 850 Bundeswehrsoldaten. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) betonte am Dienstag, Deutschland setze sein Engagement fort, um weitere Rückschläge zu vermeiden.
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