Naturkatastrophen und Hunger: Eine tödliche Mischung
Rechnung der Risiken

Wenn Erdbeben, Vulkanausbrüche, Dürreperioden oder Sturmfluten auf eine ohnehin schon instabile Versorgungslage treffen, potenziert sich das Katastrophenrisiko. Davor warnt der aktuelle "Welt- risikobericht", der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Der Report wird alljährlich vom "Bündnis Entwicklung Hilft" in Auftrag gegeben. Einen hohen Handlungsbedarf in Sachen Ernährungssicherheit sehen die Autoren der Studie unter anderem in Bangladesch, Haiti, im Senegal, in Simbabwe und im Tschad. Zu den Staaten, die zwar durch extreme Naturereignisse stark gefährdet sind, die Risiken aber durch eine sehr gute Ausgangslage bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser minimieren, zählen demnach Rumänien, Griechenland, Japan, Kuba und die Niederlande. Angeführt wird der "Weltrisikoindex" von den Inselstaaten Vanuatu (1) und Tonga (2). Albanien ist auf dem 37. Platz das europäische Land mit dem höchsten Risiko, gefolgt von den Niederlanden (50). Deutschland liegt auf Platz 146 von insgesamt 171.
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