Neubau schon zu klein

Im Neubau des Bundesinnenministeriums (BMI) in Berlin werden nicht alle Beamte und Mitarbeiter Platz finden. Das dürfte diejenigen freuen, die Sorge hatten, es könne doch noch zu einem Komplettumzug des Ministeriums von Bonn an die Spree kommen. Wie die "Berliner Zeitung" (Dienstag) zuerst berichtete, gibt es zwei Gründe für die Raumnot. Erstens sind die Aufgaben des BMI und damit auch der Personalstand seit der Planung 2005 gewachsen. Neu hinzugekommen ist beispielsweise der Bereich IT- und Cybersicherheit. Außerdem arbeiten inzwischen mehr Beamte in familienfreundlichen Teilzeit-Modellen. Für die Planstellen braucht man daher mehr Büro-Arbeitsplätze.

Laut BMI hatte das Ministerium zu Beginn des Jahres 1175,8 Planstellen in Berlin und 212,5 Stellen in Bonn. In dem Berliner Neubau, der Ende April bezogen werden soll, stehen 1150 Büros mit insgesamt 1397 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Das reicht nach Angaben eines Sprechers für das "Stammpersonal" aus. 30 Mitarbeiter, für die kein Platz ist, sollen in das Bundeshaus an der Bundesallee wechseln. Außerdem sollen 20 Posten nach Bonn verlegt werden.
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