Neue Osnabrücker
Pressestimmen

Die Zeitung befasst sich mit der deutschen Wirtschaftspolitik:

Bislang haben die Kanzlerin und ihr knorriger Finanzminister äußerst selbstgerecht den Eindruck erweckt, Deutschland sei gegen Krisen immun. Jetzt fällt die schöne Behaglichkeit in sich zusammen: Auch Deutschland zählt ... zu den Abstiegskandidaten. Welch ein Schock für die in Sicherheit gewiegten Wähler, die Angela Merkel gläubig folgten. Der Tiefschlag war angekündigt. Aber behäbig hatte sich die Regierung allen Warnungen aus den Reihen von CDU/CSU verschlossen. Im Gegenteil: Wer in der Union zu Jahresanfang statt sozialer Wohltaten Impulse für die Unternehmen forderte, musste mit der Ächtung der Parteiführung rechnen. Die Angst vor Chefin Merkel ließ viele verstummen.

Straubinger Tagblatt

Zur jüngsten Wachstumsprognose meint die Tageszeitung.

Die Steuereinnahmen steigen von einem Rekord zum nächsten, doch der Staat investiert in seine vor sich hin bröckelnde Infrastruktur nicht annähernd, was nötig wäre. Nicht einmal darauf, Unternehmen die Investitionen zu erleichtern, konnten sich Union und SPD einigen. Die Große Koalition hat angenommen, es gehe konjunkturell automatisch kräftig nach oben, ohne dass die Politik etwas tun muss. Selbst jetzt gesteht Gabriel den Irrtum nicht ein, von wirtschaftspolitischer Fantasie keine Spur. Besorgniserregend.

Sega

Die bulgarische Zeitung kommentiert zur Bundeswehr:

Im Zuge des wachsenden Engagements der westlichen Staaten im Kampf gegen die voranschreitenden Extremisten des Islamischen Staates (IS) im Nahen Osten sah man, dass die militärische Vorbereitung mancher führender Staaten in Europa nicht auf dem notwendigen Niveau ist. Als einer dieser Staaten stellte sich Deutschland heraus, das unabhängig seiner wirtschaftlichen Erfolge ständig Probleme mit seiner Armee ... hat. Das jüngste Beispiel ist die Lieferung von Waffen für die Kurden im Nordirak. Dies brachte Beobachter dazu, von einer Katastrophe zu sprechen, weil Berlin den Ehrgeiz hat, eine größere Rolle bei internationalen Krisen zu spielen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Koalition (5296)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.