Neue Panne bei Eurofightern

Das Verteidigungsministerium hat die Beschaffung von "Eurofighter"-Kampfjets wegen eines Fertigungsfehlers vorerst gestoppt. Airbus hat einen technischen Detail-Fehler bei den Eurofighter-Kampfflugzeugen bestätigt. Der britische Partner BAE Systems habe ein Qualitätsproblem festgestellt, erklärte ein Airbus-Sprecher am Dienstag in München: Löcher für die Verbindung von Seitenleitwerk und Rumpf seien anders gebohrt worden als vorgegeben. "Dieser Vorfall beeinträchtigt weder die Flugsicherheit noch die operationelle Einsatzfähigkeit."

Vier "Eurofighter" sind derzeit zur Luftraumüberwachung über dem Baltikum in Einsatz. Das Konsortium aus dem europäischen Luftfahrtkonzern Airbus, der britischen BAE Systems und der italienischen Alenia Aermacchi hat von 143 bestellten "Eurofightern" 110 ausgeliefert, die alle von dem Fehler betroffen sind. Die restlichen 33 soll die Bundeswehr bis 2018 erhalten. Die Abnahme weiterer Flieger wurde ausgesetzt, um den Fehler und mögliche Gewährleistungsansprüche zu prüfen.
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